Selbsternte

In einer Großstadt fehlt oft Grünraum und wenn man nicht das Glück hat, einen Garten sein eigen nennen zu können, dann ist auch das Garteln keine einfache Angelegenheit.

All jenen, die einen eigenen Gemüsegarten in der Großstadt haben wollen, bieten wir mit unseren zwei Selbsterntefeldern Raum zum Garteln.

Mitten im Naherholungsgebiet Roter Berg gelegen, eingebettet in Wiesen und Wälder, liegen unsere beiden Selbsterntefelder. Sie sind gut öffentlich erreichbar und doch mitten im Grünen. Hier kann von April bis Oktober auf 31m2 oder 45m2 großen Parzellen eigenes Bio-Gemüse angebauen und ernten.

Wir übernehmen für Sie die Bodenvorbereitung, die Düngung sowie die Pflege der Wege, stellen Wasser und größere Gartengeräte zur Verfügung und bereiten einen Anbauplan mit über 20 Gemüsekulturen nach dem Mischkultur-Prinzip vor.

Wie funktioniert´s
Was ist Selbsternte

Das Hummel Paket

Damit können Sie rechnen

Wir bereiten den Boden für die Gartensaison vor.
Wir erledigen die Düngung bzw. besorgen hochwertigen Kompost
Machen regelmäßig Bodenproben und lassen diese in einem Labor auswerten.
Wir machen eine ausgewogene Anbauplanung, mit früh und spät reifenden Gemüsen, und achten auf Mischkultur (Stichwort: gute/schlechte Nachbarn) …
Wir stellen samenfestes Bio-Saatgut sowie Bio-Jungpflanzen von ausgewählten Betrieben, die regional und fair produzieren, zur Verfügung.
Damit Sie gleich in die Saison starten können, erledigen wir einen Teil der Aussaat.
Vor der Übergabe der Gartenparzellen sähen wir für Sie ca. ein Drittel der Pflanzen auf Ihrem Gartenstück.
Mit der Übergabe der Gartenparzelle erhalten Sie von uns ein weiteres Drittel der Samen.
Das letzte Drittel bekommen Sie in Form von Jungpflanzen, die Sie, wenn Sie schon auf dem Feld sind, auch gleich pflanzen können.
Am Feld finden Sie Gießwasser und Schläuche, sowie größere Gartenwerkzeuge wie Spaten, Gabeln und Hacken.
Wir organisieren einen Jungpflanzenverkauf am Feld, damit sie unkompliziert zusätzliche Bio-Pflänzchen von spannenden Sorten ausprobieren können.
Bei Bedarf, beraten wir Sie auch während der Saison gerne über Anbau, Pflege und Ernte.
Sie möchten über den Anbauplan hinaus eigene Sorten ausbringen? Kein Problem, solange diese Bio-zertifiziert sind und Sie uns vorab die Rechnung übermitteln (siehe Bio-Regel).

Kurz gesagt, Sie pflanzen, hegen und pflegen ihr eigenes Biogemüse. Sie wissen, was drin steckt und wie viel Arbeit dran ist.
Mit dem Start der Gartensaison und der Übergabe der Parzellen, können Sie schon mit der Vorbereitung des Bodens (Unkraut hacken, Boden lockern, Saatbeet vorbereiten) und mit der Aussaat der Samen die wir ihnen mitgeliefert haben, beginnen. Bald werden auch schon die ersten Pflänzchen unserer Aussaat zu sehen sein.
Ab ca. Mitte Mai, wenn die kältesten Nächte vorbei sind, erhalten Sie von uns Jungpflanzen, welche sie selbst einsetzen können.
Daneben können Sie Ihr eigenes Bio-Saatgut und Ihre eigenen Bio-Pflanzen ausbringen (beachten Sie jedoch bitte die Bio-Regel und die damit verbundenen Verpflichtungen).
Je früher Sie sich um das Beikraut (Unkraut) kümmern, umso leichter ist es zu entfernen und umso entspannter wird Ihr Erntesommer! Vor allem von April bis Juni fallen hier viele Pflegearbeiten an.
Auf unseren Feldern bewässern die Nutzer*innen selbst je nach Notwendigkeit. Entlang der Parzelle befinden sich Wasserentnahmestellen, und es stehen Ihnen Schläuche zur Verfügung.

Wie wir arbeiten

Unsere Felder sind bio-zertifiziert und werden jährlich kontrolliert!

Wir wollen mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie. Wir versuchen nachhaltig und naturverbunden zu arbeiten und wollen dem Boden nicht mehr wegzunehmen, als wir ihm auch wieder zurückgeben. 

Damit Sie die volle Gemüse-Vielfalt bekommen, machen wir eine ausgewogene Anbauplanung mit Mischkultur. So wird der Boden nicht einseitig belastet und bleibt gesund.

Mit der Bioregel und dem samenfesten Saatgut sorgen wir dafür, das die Gemüsevielfalt für die nächsten Generationen absichert wird.

Für die Saison kaufen wir Bio-Jungpflanzen von ausgewählten Betrieben, die regional und fair arbeiten. 

Mit der Vermeidung von Plastik schonen wir den Boden, den Mülleimer und schützen Ihr Gemüse vor Giftstoffen. Mit der Bioregel können Sie und wir sicher gehen, dass Sie gesundes und pestizidfreies Gemüse aufziehen. 

Zu guter Letzt, wollen wir Menschen ein Stück Garten in der Großstadt  bieten, in dem sie mit ihren Hände in der Erde graben können.

Permakultur

Mit der Natur arbeiten und nicht dagegen

Um Ihnen eine möglichst große Vielfalt an verschiedenen Gemüsearten zu bieten, bauen wir im Mischkultursystem an. Sein Vorteil liegt neben der Vielfalt am Teller auch an der Vielfalt unter und über der Erde. mehr…


Die Basis für eine reiche Ernte stellt der Boden mit seinen Bodenlebewesen dar. Sie sind es, die Nährstoffe bereitstellen, Humus aufbauen und ein stabiles Bodengefüge mit luft- und wasserhaltenden Poren herstellen..

Mischkultur

Die Basis für gesunde Kreisläufe

Naturkreisläufe bilden die Basis für eine nachhaltige und regenerative Landwirtschaft. Wir wollen sie achten und fördern und vor allem sinnvoll in unsere gärtnerische Praxis mit einbeziehen. mehr…


Stichwort: gute und schlechte Nachbarn. Auch Bodenmüdigkeit kann so vermieden werden, da nie dieselben Pflanzen auf derselben Stelle wachsen.

Bio – Landwirtschaft

Weil Bio keine Mode ist

Unsere Felder sind bio-zertifiziert und werden jährlich kontrolliert! Damit verpflichten wir uns, ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide zu arbeiten. mehr…

Mit der Anmeldung zu einer Selbsternte-Parzelle verpflichten sie sich dazu die BioRegel einzuhalten und nur bio-zertifiziertes Saatgut sowie Jungpflanzen, Substrate und Hilfsmittel zu verwenden. Diese sind durch entsprechende Rechnungen zu dokumentieren.


Im Gegensatz dazu ist Hybrid-Saatgut (F1 Saatgut) mit Laborverfahren hergestellt und ist nicht-nachbaufähig.

Hybrid Saatgut kann in manchen Fällen im Erwerbsanbau sinnvoll sein, um Ernten und damit Einkommen zu sichern. Für unseren Selbstversorgergarten möchten wir darauf verzichten, um lokale Vermehrungsbetriebe und Saatgutzüchter zu unterstützen und einen Beitrag für unsere Kulturpflanzenvielfalt zu leisten.

Nähere Infos: Arche Noah

Gärtnern ohne Plastik

Damit aus Plastik nicht Mikroplastik auf unseren Tellern wird

Plastik wird zu einem immer größeren Problem in unserer Umwelt und macht auch vor unseren Anbauflächen keinen Halt. mehr…


Immer mehr Plastik wird in der Landwirtschaft eingesetzt und bleibt auch bei sorgfältigem Umgang teilweise im Boden zurück. Um dies so gut wie möglich auf unseren Feldern zu verhindern, erlauben wir keine Einweg Gegenstände aus Plastik.


Damit Plastik gar nicht erst auf die Felder kommt, gibt es zahlreiche Alternativen: Schnüre aus Naturfasern, Stäbe und Beschriftungsschilder aus Holz oder ähnlichem. Hochwertige und langlebige Gartenwerkzeuge und Gießkannen aus Plastik dürfen verwendet werden. Die nächsten Generationen werden es Ihnen danken.

Nützlinge fördern

Das ökologische Gleichgewicht aufrecht erhalten

Auch Nützlinge benötigen einen möglichst ungestörten Lebensraum mehr…

+ Hecken mit heimischen Wildgehölzen bieten Nahrung, Nistplätze und Versteckmöglichkeiten über das ganze Jahr.

+ Wiesen die wenig gemäht werden, schützen den Lebensraum von Instekten.

+ Blühende Kräuter und Blumen zwischen den Kulturen bringen zusätzliche Nahrung für Nützlinge.

+ Gründüngung ernährt das Bodenleben und Insekten und schützt den Boden vor Erosion und Sonneneinstrahlung.

Haben Sie Lust mit uns zu garteln?
Wir fördern Nützlinge
Wir arbeiten ohne Plastik
Wir leben Bio
Wir versuchen nach Prinzipien der Permakultur zu arbeiten

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