Wilde Hummel - StadtErnte
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Unsere GemüseTipps

Tipps zur Aussaat, guten und schlechten Nachbarn und wie man die Pflänzchen hegt & pflegt, bis man dessen Früchte ernten kann

Tipps Anbau Gemüse Karotten Tomaten
Aussaat durch die Wilde Hummel

Ein Teil des Saatguts wird von uns ausgesät. Am obigen Foto können Sie die Spur unserer Aussaat erkennen. Die Aussaat-Reihen haben wir an mehreren Stellen markiert.

Bis die Gemüsepflänzchen sichtbar und von den Beikräutern gut unterscheidbar sind, tun Sie in diesen ausgesäten Reihen den Boden nicht bearbeiten und auch kein Beikraut zupfen. Ansonsten könnte es passieren, dass Sie unabsichtlich Ihr Gemüse mitjäten…

Blumen, die bei uns von selbst aufgehen

Es gibt Blumen, dessen Samen Sie nicht extra kaufen müssen: Cosmeen, Ringelblumen, Borretsch und Sonnenblumen gehen nämlich von selbst auf unseren Feldern auf! Lassen Sie einen kleinen Teil für die Schönheit und die Insekten wachsen, den Rest sollten Sie jäten, damit Sie am Ende nicht mehr Blumen als Gemüse haben.

Cosmea: links oben 2x Keimblätter, Mitte Keimblätter mit jungen Blätter – verwechselbar mit Dille
Borretsch: unten Keimblätter, Mitte Keimblätter mit jungen Blätter – verwechselbar mit Gurke
Sonnenblume: Keimblätter
Ringelblume: Keimblätter u. junge Blätter
Brokkoli
Busch-/Trockenbohne Borlotto (als Saatgut)
Keimblätter
  • Keimtemperatur 8-22°C, Keimdauer 14-21 Tage, nicht frosthart
  • das Saatgut idealerweise einige Stunden oder über Nacht in lauwarmem Wasser einweichen, dann keimen sie leichter
  • Saattiefe 2 – 3 cm, Reihenabstand 40 cm
  • Aussaat Mai (auch Ende April möglich, wenn die Temperaturen passen) bis Anfang Juli in:
    • Reihen: 1 Bohne im Abstand von 8-10 cm
    • Horsten: 4-6 Bohnen zusammen im Abstand von 30 cm
    • um einen möglichen Schaden durch die Bohnenfliege und deren Maden zu minimieren, unbedingt erst bei warmen Wetter aussäen. Einerseits verlangsamen kühle Bodentemperaturen den Keimungsprozess, andererseits tut die Kühle und Feuchte den Maden gut. Deshalb kann bei solcher Witterung der Schaden an der Pflanze so groß sein, dass sie den Befall nicht überlebt.
  • brauchen keine Stützhilfe
  • sind Trockenbohnen und werden im ausgereiften Zustand (Ende September bis Anfang Oktober) geerntet, wenn die Blätter vergilben und abfallen
  • geeignete Nachbarn: Dille, Melanzani, Bohnenkraut, Salat, Gurke, Erdäpfel, Mangold, Mairüben, Radieschen, Rettich, Spinat, Kohlgewächse, Zeller
  • ungeeignete Nachbarn: Brokkoli, Fenchel, Knoblauch, Karotten, Lauch, Sonnenblumen, Zwiebeln
  • Übrigens, Bohnen sind Leguminosen und sammeln Stickstoff aus der Luft und reichern diesen mit Hilfe der Knöllchenbakterien im Boden an.
Erdäpfel
  • Aussaat Ende April bis Ende Mai
  • Pflanztiefe ca.10 cm, ca. 30 cm Abstand in der Reihe, Reihenabstand 70 cm
  • vorgekeimte Erdäpfel sind früher erntereif. 4-6 Wochen vor dem Pflanztermin können die Erdäpfel vorgekeimt werden: einzeln in zB Eierkarton legen und bei 20°C an einer hellen Stelle feucht halten (täglich mit Wasser besprühen). Sobald die Erdäpfel keimen, an einen kühleren (ca. 15°C), aber hellen Ort stellen. 4 bis 6 helle Keime mit grüner od. rötlicher Spitze mit einer Länge von 1-2 cm sind optimal.
  • ab 10°C kann gepflanzt werden. Achtung, die Keime sollen nicht beschädigt werden oder abbrechen!
  • größere Erdäpfel können direkt vor dem Pflanzen geteilt werden, wobei diese dann der Länge nach hingelegt werden sollten, damit auf beiden Teilen genug Keime entstehen können.
  • sobald die ersten Blätter über der Erdoberfläche sind, Erde anhäufeln; über den Sommer mehrmals anhäufeln: Damm bzw. Hügel ->je größer der Damm, desto mehr Knollen
  • nach Erdäpfellarven (Unterseite d. Blätter) und Erdäpfelkäfern konsequent und die ganze Saison durch absuchen, sobald die ersten Blätter zu sehen sind!
  • Erdäpfel sind Starkzehrer und dürfen mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt!
  • Ernte: ab August, Vorsicht mit der Grabgabel
  • kurzzeitige Lagerung in der Wohnung: beschädigte Erdäpfel verzehren, nur unbeschädigte Erdäpfel lagern; die Erde nur händisch abputzen, nicht waschen, trocknen lassen (trockene Erde ist ein natürlicher Schutz vor Fäulnis), mit Papier oder Juttestoff abdecken, trocken und dunkel lagern z.B. in unbeheizter Vorrats- bzw. Abstellkammer, im kühlen, dunklen und luftigen Keller oder im Freien (Loggia) – nicht kälter als 4°C – in einer abgedeckten mit Stroh isolierten Holzkiste
  • geeignete Nachbarn: Baldrian, Bohnenkraut, Dille, Erdbeeren, Estragon, Bohnen/Fisolen, Kapuzinerkresse, Lavendel, Petersilie, Puffbohnen, Ringelblumen, Spinat, Zuckermais
  • ungeeignete Nachbarn: Kohlgewächse, Gurken, Knoblauch, Kürbis, Pak Choi, Rote Rübe, Sommerportulak, Paradeiser, Zucchini, Zwiebeln / wg. Befalls mit Erdäpfelkäfern: andere Nachtschattengewächse (Melanzani, Tomate, Paprika) nicht als direkte Nachbarn pflanzen
Erdkirsche (Physalis, als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 20°C, Keimdauer 14-21 Tage, nicht frosthart
  • die Erdkirsche ist die kleine Schwester der Andenbeere, die Vegetationsphase der Erdkirsche ist jedoch viel kürzer als die der Andenbeere
  • Auspflanzung sofort nach den Eisheiligen, eine Stütze ist von Vorteil aber nicht unbedingt nötig
  • Pflanzabstand 40×40 cm
  • ernten, sobald die Hülle der Früchte (ähnelt einem Lampion) pergamentartig und trocken ist
  • Achtung: die Giftbeere – auch bekannt als Blaue Lampionblume – ähnelt der Physalis! Alle Pflanzenteile der Giftbeere sind giftig! Die Giftbeere blüt jedoch blau, im Gegensatz zur Physalis, welche gelbe Blüten (mit oder ohne schwarze Punkte) hat. Sollten Sie eine Giftbeere auf Ihrer Parzelle entdecken, entsorgen Sie diese bitte außerhalb des Geländes unserer SelbsternteFelder!
  • geeignete Nachbarn: Erdbeeren, Bohnen, Salat, Spinat, Zucchini, Kürbis, Gurke, Ringelblumen
  • ungeeignete Nachbarn: andere Nachtschattengewächse, wie Paprika, Paradeiser, Erdäpfel, Melanzani
Dille (ausgesät)
Keimblätter mit jungen Blätter
  • Keimtemperatur 15-20°C, Keimdauer 15-25 Tage, nicht frosthart
  • Aussaat April bis Mitte Juli, Saattiefe 1-2 cm, in der Reihe 5-10 cm Abstand, Reihenabstand ca. 30cm, Aussaat von April bis Juli
  • braucht sehr lange zum Keimen und die zarten fädigen Keimblätter sind nicht leicht zu erkennen
  • wer die Dille im Sommer aussamen lässt, wird im Herbst sehr zarte Dillpflanzen ernten können
  • auch die Blüten sind essbar
  • geeignete Nachbarn: Paprika/Chili, Erbsen, Erdäpfel, Salat, Karotten, Gurken, Rote Rüben, Radieschen
  • ungeeignete Nachbarn: Kerbel, Fenchel,
Fisolen (als Saatgut)
Keimblätter
  • Keimtemperatur 8-22°C, Keimdauer 14-21 Tage, optimal 18°C, nicht frosthart
  • werden auch Filetbohnen genannt und gehören zu den Buschbohnen
  • das Saatgut idealerweise einige Stunden oder über Nacht in lauwarmem Wasser einweichen, dann keimen sie leichter
  • Aussaat Mai (auch Ende April möglich, wenn die Temperaturen passen) bis Mitte Juni, Saattiefe 2-3 cm, Samenabstand ca. 8-10 cm, Reihenabstand ca. 30-40 cm
    Tipp: um einen möglichen Schaden durch die Bohnenfliege und deren Maden zu minimieren, unbedingt erst bei warmen Wetter aussäen. Einerseits verlangsamen kühle Bodentemperaturen den Keimungsprozess, andererseits tut die Kühle und Feuchte den Maden gut. Deshalb kann bei solcher Witterung der Schaden an der Pflanze so groß sein, dass sie den Befall nicht überlebt.
  • werden ca. 30 bis 40 cm hoch, brauchen keine Stützhilfe
  • sie mögen lockere Erde und Mulchmaterial um die Pflanze, das hilft auch gegen Schnecken
  • anhäufeln erhöht die Standfestigkeit
  • sind fadenlos und werden mit der Schale verzehrt, am besten ernten, wenn sie noch knackig sind
  • vorsichtig pflücken, solange Sie ernten, bilden sich auch weitere Blüten und Sie können somit mehr ernten
  • geeignete Nachbarn: Dille, Melanzani, Bohnenkraut, Salat, Gurke, Erdäpfel, Mangold, Mairüben, Radieschen, Rettich, Spinat, Kohlgewächse, Zeller
  • ungeeignete Nachbarn: Brokkoli, Fenchel, Knoblauch, Karotten, Lauch, Sonnenblumen, Zwiebeln
  • Übrigens, Bohnen sind Leguminosen und sammeln Stickstoff aus der Luft und reichern diesen mit Hilfe der Knöllchenbakterien im Boden an.
Gurke (als Saatgut)
Karfiol
  • Keimtemperatur 15-20°C, Keimdauer 5-8 Tage, frosthart bis -3°C
  • Karfiol kann direkt ins Freiland gesät oder als Jungpflanze gesetzt werden
  • Direktsaat ab Mitte April bis Ende Juni, Auspflanzung von Mitte April bis Juli möglich, Pflanzabstand 50×50 cm vereinzeln
  • sobald die Blume erscheint, sollte man die Blätter in ihre Richtung einknicken, um sie vor Licht zu schützen – so bleibt sie hell
  • ernten, bevor er in die Blüte kommt, also solange der Kopf sehr kompakt ist
  • bei sehr trockenem Wetter können Karfiol und auch alle anderen Kreuzblütler (Radieschen, Kohl, Kohlrabi, Kraut, Brokkoli etc.) von Erdflöhen und kleinen Weißen Fliegen befallen werden, deshalb unbedingt mulchen und für lockeren Boden sorgen, die Blattunterseiten hin und wieder mit kaltem Wasser abspritzen, weiters hilft auch Steinmehl im Morgentau oder nach dem Abspritzen auf die Blattunterseiten zu streuen; wenn der Befall nicht überhandnimmt, machen die Viecherl dem Gemüse nichts aus
  • Karfiol ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Dille, Eberraute, Bohen/Fisolen, Puffbohnen, Erdäpfel, Kümmel, Neuseeländer Spinat, Rosmarin, Salbei, Zeller, Thymian, Ysop
  • ungeeignete Nachbarn: Kohlgewächse, Rote Rübe, Senf, Spinat
Karotte (ausgesät), Gelbe Rübe
Keimblätter mit jungem Blatt
  • Keimtemperatur 8-25°C, Keimdauer 14-28 Tage,zweijährig und bei mildem Winter frosthart
  • Aussaat März bis spätestens Anfang Juli, Saattiefe ca. 1,5-2,5 cm, Reihenabstand ca. 30-40 cm, Abstand in der Reihe 5-10cm, wenn Sie zu dicht gesetzt haben, ist es notwendig die jungen Karotten auszudünnen
  • brauchen einen schönen, lockeren Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit, mögen keine Staunässe
  • keimen sehr langsam und am Anfang auch sehr zart, daher bitte beim Beikraut jäten aufpassen – Petersilie, und Pastinaken brauchen noch länger
  • sind auch im Winter in feuchtem Sand gut haltbar
  • deren Grün, ein wenig klein geschnitten, ergibt gleich ein hervorragendes Mulchmaterial, das Sie gleich zwischen die Reihen legen können
  • geeignete Nachbarn: Salate, Erbsen, Gurken, Kohlgewächse, Koriander, Mangold, Lauch, Bohnen/Fisolen, Radieschen, Kohl, Schnittlauch, Spinat, Paradeiser, Schwarzwurzel
  • ungeeignete Nachbarn: Petersilie, Rote Rüben, Anis
Knollenfenchel
Kohlgewächse

Sie mögen einander nicht, deshalb nicht nebeneinander pflanzen. Kohlgewächse am besten neben Salate, Zeller oder Lauch; Kohlrabi zwischen Paradeiser und Paprika pflanzen. Weitere passende Nachbarn und Tipps finden Sie unter der entsprechenden Kultur.

Kohlrabi (als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 16-18°C, Keimdauer 6-14 Tage, verträgt im Jugendstadium max. 12°C, zweijährig und bei mildem Wintern frosthart
  • Kohlrabi können gesät oder als Jungpflanze gesetzt werden
  • Auspflanzung von April bis Mitte Juli möglich, Pflanzabstand 30×30 cm
  • Jungpflanzen nicht zu tief setzen, sonst kann sich keine Knolle bilden, die Knolle sollte immer oberhalb der Erdoberfläche sein
  • bei sehr trockenem Wetter können Kohlrabi und auch alle anderen Kreuzblütler (Radieschen, Kohl, Karfiol, Kraut, Brokkoli etc.) von Erdflöhen und kleinen Weißen Fliegen befallen werden, deshalb unbedingt mulchen und für lockeren Boden sorgen, die Blattunterseiten hin und wieder mit kaltem Wasser abspritzen, weiters hilft auch Steinmehl im Morgentau oder nach dem Abspritzen auf die Blattunterseiten zu streuen; wenn der Befall nicht überhandnimmt, machen die Viecherl dem Gemüse nichts aus
  • geeignete Nachbarn: Paprika, Paradeiser, Borretsch, Dille, Eberraute, Puffbohnen, Erbsen, Salat, Gurke, Kamille, Erdäpfel, Kümmel, Lauch, Rosmarin, Rote Rübe, Salbei, Schwarzwurzel, Zeller, Thymian, Ysop, Zwiebeln
  • ungeeignete Nachbarn: Kohlrabi, andere Kohlgewächse, Erdbeeren, Fenchel, Pak Choi, Senf
Kraut (als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 18-22°C, Keimdauer 6-14 Tage, frosthart bis -4°C
  • Direktsaat ins Freiland ist möglich, aber nicht empfohlen
  • Auspflanzung April bis Juni möglich, Pflanzabstand 45×45 cm
  • so tief einpflanzen, dass der Blattansatz mit dem Boden abschließt, dies fördert die Wurzelbildung
  • Weißkraut verträgt ein paar Minusgrade, ist aber frostempfindlicher als Rotkraut und sollte davor geerntet werden
  • bei sehr trockenem Wetter können Kohlrabi und auch alle anderen Kreuzblütler (Radieschen, Kohl, Karfiol, Kraut, Brokkoli etc.) von Erdflöhen und kleinen Weißen Fliegen befallen werden, deshalb unbedingt mulchen und für lockeren Boden sorgen, die Blattunterseiten hin und wieder mit kaltem Wasser abspritzen, weiters hilft auch Steinmehl im Morgentau oder nach dem Abspritzen auf die Blattunterseiten zu streuen; wenn der Befall nicht überhandnimmt, machen die Viecherl dem Gemüse nichts aus
  • Kraut ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Dill, Eberraute, Salate, Erbsen, Fenchel, Gurke, Kamille, Kerbel, Kürbis, Lavendel, Majoran, Mangold, Karotten, Oregano, Lauch, Puffbohnen, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Zeller, Thymian, Ysop
  • ungeeignete Nachbarn: Kohlgewächse, Pak Choi, Senf, Zwiebeln
Kürbis (als Saatgut)
Keimblätter
  • Keimtemperatur 20-25°C, Keimdauer 7-14 Tage, nicht frosthart
  • vorziehen ab ca. Mitte April (eine frühere Voranzucht macht die Pflänzchen eher schwach), der Erdtopf soll beim Auspflanzen nach den Eisheiligen (Mitte Mai) gut durchwurzelt sein oder
  • Aussaat nach den Eisheiligen (Mitte Mai) bis max. Mitte Juni (abhängig von Sorte) direkt auf der Parzelle
  • das Saatgut kann über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, dann keimt es leichter
  • Aussaat einzeln ca. 2-3 cm tief, brauchen zw. 1 und 1,5m² Platz
  • Kürbisse bilden Ranken, diese sollten sich ausbreiten können, im Spätsommer lenken Sie die Ranken so, dass ihre Kürbisse nicht zu Nachbarn wachsen 😉, sie können Kürbisse entlang einer Rankhilfe auch hochwachsen lassen
  • ernten, wenn er beim Klopfen hohl klingt und die Schale nicht mehr mit dem Fingernagel eingeritzt werden kann, die Stiele sollten holzartig aussehen
  • sollten die Pflanzen im Sommer von Mehltau befallen werden, Blätter abschneiden und entsorgen, damit sich die Pilzkrankheit nicht mehr verbreiten kann
  • Kürbis ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Fisolen/Bohnen, Mais, Zwiebeln, Ringelblumen, Erbsen, Rettich, Radieschen, Kapuzinerkresse, Kohlrabi, Kamille
  • ungeeignete Nachbarn: Zwiebeln, Erdäpfel, Zucchini, Gurke, Melone, Tomate, Paprika, Melanzani, Kraut
Lauch (als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 18-24°C, Keimdauer 10-20 Tage, nicht frosthart
  • Lauch kann gesät oder als Jungpflanze gesetzt werden
  • er gehört zu den Langsamkeimern und braucht etwa 3 Wochen zum Keimen
  • Auspflanzung ist von März bis Mite August möglich
  • Pflanzabstand 20-25 cm, deshalb evtl. entsprechend vereinzeln; Reihenabstand 20 cm
  • geeignete Nachbarn: Dille, Salate, Erdbeeren, Fenchel, Kohlgewächse, Gurken, Karotten, Radieschen, Schwarzwurzeln, Zeller, Spinat, Paradeiser
  • ungeeignete Nachbarn: Erbsen, Bohnen/Fisolen, Knoblauch, Majoran, Rote Rübe, Spargel
Mangold (ausgesät)
Keimblätter eines rotstieligen Mangolds
junge Blätter eines grünstieligen Mangolds
  • Keimtemperatur 14-20°C, Keimdauer 7-14 Tage, zweijährig und bei mildem Wintern frosthart
  • Aussaat April bis Mitte Juni, Saattiefe 3 cm
  • Schnittmangold (wie Spinat zu ernten):
    • als Samenbündel: Abstand in der Reihe 15-20 cm oder
    • einfach in der Reihe mit Abstand ca. 3,5 cm
    • Reihenabstand: 25 cm
  • Stielmangold (großes, gewelltes Blattwerk): Abstand in der Reihe 8-10 cm, Reihenabstand: 40 cm
  • keimt rasch und gibt eine ganze Saison immer wieder eine gute Ernte, wenn man nur die Blätter erntet
  • mag viel Wasser und einen lockeren Boden
  • geeignete Nachbarn: Bohnen/Fisolen, Kohlgewächse, Karotten, Radieschen, Salate, Basilikum
  • ungeeignete Nachbarn: Rote Rüben, Spinat
Markerbse (als Saatgut)
Keimblätter u. junge Blätter
  • Keimtemperatur 10-20°C, Keimdauer 8-14 Tage, frosthart bis -3°C
  • Aussaat Mitte März bis Mitte Mai, je früher, desto besser (Markerbsen sind robuster gegen die Hitze; für Zuckererbsen sollte es nicht zu heiß sein)
  • das Saatgut kann über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, dann keimt es leichter
  • Erbsen freuen sich über eine kleine Rankhilfe in Form von kleinen Stäben mit einer Richtschnur dran
  • Saattiefe ca. 3 cm, Reihenabstand ca. 30cm, Abstand in der Reihe ca. 5-10 cm
  • geeignete Nachbarn: Melanzani, Fenchel, Kohlgewächse, Karotten, Rote Rüben, Salat, Zeller, Spinat, Zucchini, Zuckermais
  • ungeeignete Nachbarn: Knoblauch, Zwiebel, Lauch, Paradeiser, Paprika
  • Übrigens, Erbsen sind Leguminosen und sammeln Stickstoff aus der Luft und reichern diesen mit Hilfe der Knöllchenbakterien im Boden an.
Melone
Paradeiser (als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 20-25°C, Keimdauer 10-14 Tage, nicht frosthart
  • Auspflanzung nach den Eisheiligen (Mitte Mai)
  • Pflanzabstand mindestens 50cm, besser mehr, damit die Blätter nach dem Regen gut abtrocknen können
  • sollten tief gesetzt werden, je tiefer desto besser, brauchen einen starken Stützstab gleich mit der Pflanze in das Pflanzloch setzen, die Pflanzen müssen laufend hochgebunden werden
  • den Wurzelbereich, nie die Pflanze und ihre Blätter gießen
  • untere Blätter, die den Boden berühren, entfernen
  • beim Ausgeizen (Entfernen von Seitentrieben in den Blattachseln) darauf achten, dass noch die jungen Blätter entfernt werden, entfernte Blätter zur Wurzel legen, die Pflanze mag sich selbst als Dünger
  • warm-feuchte Witterung begünstigt Kraut- und Fruchtfäule, befallene Blätter und Früchte sollten sofort von der Anlage entfernt und entsorgt werden, um diese Krankheit im Zaum zu halten
  • Paradeiser sind Starkzehrer und dürfen mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Basilikum, Borretsch, Chicorée, Dille, Bohnen/Fisolen, Gurken, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Kohlrabi, Salate, Neuseeländer Spinat, Spinat, Petersilie, Lauch, Radicchio, Radieschen, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Zeller, Thymian, Zwiebel
  • ungeeignete Nachbarn: Melanzani, Erbsen, Erdäpfel, Kümmel, Rote Rübe, Zuckermais
Paprika (als Jungpflanze)
  • Keimtemperatur 16-25°C, Keimdauer 10-14 Tage, nicht frosthart
  • Auspflanzung nach den Eisheiligen (Mitte Mai), Pflanzabstand 50 cm
  • braucht viel Sonne und einen lockeren Boden, wir empfehlen auch einen kleinen Stützstab
  • bei großer Hitze sollte der Boden unbedingt gemulcht werden
  • Königsblüte abbrechen: es ist die erste Blüte, die sich zwischen dem Haupt- und dem ersten Seitentrieb entwickelt; das Triebwachstum wird angeregt und die Pflanze entwickelt dadurch mehr Früchte
  • Paprika ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Basilikum, Gurke, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Kohlrabi, Ringelblume, Zeller
  • ungeeignete Nachbarn: Erdäpfel, Kohlgewächse, Ysop
Pastinake (ausgesät)
Keimblätter mit jungem Blatt
  • Keimtemperatur 15-20°C, Keimdauer 15-20 Tage, zweijährig und deshalb komplett frosthart
  • Aussaat Mitte März bis Mitte Juni, Saattiefe 2 cm, Abstand in der Reihe 5-10 cm, Reihenabstand: 30cm, mögen lockeren Boden
  • brauchen sehr lange zum Keimen (länger als Petersilie), Keimblätter sehen den Petersilienblättern ähnlich, daher ist die Kennzeichnung der Reihe wichtig
  • sie sind im Winter in feuchtem Sand gut haltbar
  • geeignete Nachbarn: Rote Rüben, Erdäpfel, Radieschen, Salate, Spinat, Zwiebeln
  • ungeeignete Nachbarn: Fenchel, Karotten, Zeller
Petersilie (ausgesät)
Keimblätter mit jungen Blättern
  • Keimtemperatur 12-20°C, Keimdauer bis zu 6 Wochen, zweijährig und deshalb komplett frosthart
  • Aussaat März bis Mitte Juni, Saattiefe 1-2 cm, Abstand in der Reihe 5-10 cm, Reihenabstand: 40cm, mögen lockeren Boden
  • braucht lange zum Keimen, Keimblätter ähneln der Petersilie, daher ist die Kennzeichnung der Reihe wichtig
  • Blätter können laufend geerntet werden, das Blattherz muss jedoch immer stehen bleiben
  • sie sind im Winter in feuchtem Sand gut haltbar
  • geeignete Nachbarn: Basilikum, Erdäpfel, Knoblauch, Liebstöckel, Lauch, Radieschen, Ringelblumen, Paradeiser
  • ungeeignete Nachbarn: Lavendel, Karotte, Pastinake, Salat, Zeller, Kohlgewächse
Radieschen (ausgesät)
Keimblätter mit jungen Blättern
  • Keimtemperatur 8-15°C, Keimdauer 7-14 Tage, frosthart bis -7°C
  • Aussaat März bis Mitte August, Saattiefe 1cm, Abstand in der Reihe 5 cm, Reihenabstand 15 cm
  • sie keimen und reifen sehr schnell, nicht zu lange im Boden lassen, sonst werden sie hölzern, lieber nachsäen als zu viel säen
  • lieben den Frühling – feucht und nicht zu heiß
  • bei sehr trockenem Wetter können Radieschen und auch alle anderen Kreuzblütler (Kohlrabi, Kohl, Karfiol, Kraut, Brokkoli etc.) von Erdflöhen und kleinen Weißen Fliegen befallen werden, deshalb unbedingt mulchen und für lockeren Boden sorgen, die Blattunterseiten hin und wieder mit kaltem Wasser abspritzen, weiters hilft auch Steinmehl im Morgentau oder nach dem Abspritzen auf die Blattunterseiten zu streuen; wenn der Befall nicht überhandnimmt, machen die Viecherl dem Gemüse nichts aus
  • geeignete Nachbarn: Bohnen/Fisolen, Kohlrabi, Karotten, Pastinaken, Mangold, Salat, Spinat, Paradeiser, Lauch
  • ungeeignete Nachbarn: Gurken, Brokkoli, Kohlgewächse außer Kohlrabi, Senf, Zwiebeln
Rote Rüben (ausgesät)
Keimblätter und junge Blätter
  • Keimtemperatur 8-20°C, Keimdauer 12-20 Tage, frosthart bis -3°C
  • Aussaat Mitte April bis Mitte Juli, Saattiefe 2-3 cm, Abstand in der Reihe 5-10 cm, Reihenabstand: 30cm
  • wollen lockere Erde und gleichmäßige Feuchte
  • die Knollen können schön groß werden, deshalb nicht zu dicht säen, sonst bleiben sie klein; wenn zu dicht, dann lieber auslichten
  • junge Blätter können als Babyleaf-Salat gegessen werden
  • geeignete Nachbarn: Bohnenkraut, Brokkoli, Dille, Erbsen, Salat, Bohnen/Fisolen, Gurken, Kerbel, Kohlgewächse, Pastinake, Radieschen, Zwiebel
  • ungeeignete Nachbarn: Spinat, Mangold, Karotten, Lauch, Paradeiser, Zuckermais, Erdäpfel
Pflücksalat (ausgesät), Salat (als Jungpflanze)
Keimblätter eines roten Pflücksalats
  • Keimtemperatur 3-18°C, Keimdauer 7-14 Tage, frosthart bis -9°C
  • Salate können gesät oder als Jungpflanze gesetzt werden; von uns erhalten Sie Salat-Jungpflanzen, aber auch gesäten Pflücksalat
  • die meisten Salate sind Lichtkeimer, d.h. das Saatgut sollte nur ganz dünn mit Erde bestreut werden, danach ein wenig andrücken
  • der Pflanzzeitpunkt hängt von der Sorte ab, die meisten Salate können von Mitte März bis Mitte Mai und Ende Juni bis Ende August gesät bzw. ausgepflanzt werden
  • Aussaat-/Pflanzabstand ca. 30×30 cm
    Tipp: wie man im Bild erkennen kann, haben wir nicht im angegebenen Pflanzabstand gesät – vereinzeln Sie den Salat, indem Sie ihn, sobald er etwas größer und kräftiger ist, einfach zu einem geeigneten Nachbarn umpflanzen
  • Ernte: beim Pflücksalat ernten Sie stets nur die Außenblätter (je nach Sorte ab einer Größe von ca. 6-10 cm) und lassen das Salatherz stehen – so wächst 4-6 Wochen lang immer neuer Salat nach
    Wichtig: sobald der Salat (unabhängig von Sorte) beginnt, spitz nach oben zu wachsen, schnell ernten, denn es bedeutet, dass er beginnt in die Blüte zu gehen und dann richtig bitter schmeckt!
  • geeignete Nachbarn: Basilikum, Dille, Erbsen, Erdbeeren, Bohnen/Fisolen, Kohlgewächse, Gurken, Kerbel, Knoblauch, Mairüben, Karotten, Sommerportulak, Radieschen, Rote Rübe, Thymian, Paradeiser, Zuckermais, Zwiebeln
  • ungeeignete Nachbarn: Lavendel, Zeller
Spinat
Keimblätter mit jungen Blättern
  • Keimtemperatur 10-20°C, Keimdauer 7-14 Tage, frosthart bis -12°C
  • Aussaat ab März bis Mitte Mai möglich, Saattiefe ca. 3 cm, Reihenabstand ca. 25 cm, Abstand in der Reihe 3-5 cm
  • Ausreichend feucht halten, da er bei Trockenheit anfällig auf Blattläuse ist
  • zu Beginn einzelne äußere Blätter ernten, sobald diese 5 cm groß sind, später auch alle Blätter auf einmal – dabei das Herz des Spinats unberührt lassen, dann treibt er wieder aus
  • mit der Blüte wird er bitter, wenn man ihn jedoch blühen lässt, ergibt sich eine zweite Ernte im Herbst
  • da sich Spinat mit fast allem verträgt, eignet er sich besonders gut als Lebendmulch -> siehe auch
  • geeignete Nachbarn: Dille, Erdbeeren, Kohlgewächse, Gurken, Erdäpfel, Koriander, Mairüben, Karotten, Pastinaken, Puffbohnen, Radieschen, Zeller, Zuckermais, Paradeiser
  • ungeeignete Nachbarn: Feldsalat, Rote Rübe, Mangold, Zwiebeln
Steckzwiebeln (als Steckgut)
junger Steckzwiebel
  • Aussaat März bis April, Reihenabstand 25cm, Abstand in der Reihe 10 – 15 cm
  • die kleinen Zwiebeln werden „gestupft“, bedeutet mit der Spitze nach oben so weit in die lockere Erde gesteckt, dass die Spitze gerade noch herausschaut, sie sollten nicht zu tief gesetzt werden
  • mögen lockeren Boden
  • sind erntereif, wenn sich das Laub hinlegt und vergilbt
  • für die Lagerung erst ernten, wenn das Laub vollkommen vertrocknet ist, danach flechten und dunkel und trocken aufgehängt lagern
  • geeignete Nachbarn: Dille, Erdbeeren, Salat, Gurken, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Zeller, Paradeiser, Zucchini
  • ungeeignete Nachbarn: Lauch, Kohlgewächse, Erbsen, Melanzani, Erdäpfel, Majoran, Radieschen, Spinat
Zeller (als Jungpflanze)
Zucchini (als Saatgut)
Keimblätter
  • Keimtemperatur 20-22°C, Keimdauer 7-14 Tage, nicht frosthart (schon ab 1°C)
  • vorziehen ab ca. Mitte April (eine frühere Voranzucht macht die Pflänzchen eher schwach), der Erdtopf soll beim Auspflanzen nach den Eisheiligen (Mitte Mai) gut durchwurzelt sein oder
  • Aussaat nach den Eisheiligen (Mitte Mai) bis Mitte Juni direkt auf der Parzelle
  • das Saatgut kann über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, dann keimt es leichter
  • Aussaat einzeln ca. 3 cm tief, brauchen ca. 1m² Platz
  • sollten die Pflanzen im Sommer von Mehltau befallen werden, Blätter abschneiden und entsorgen, damit sich die Pilzkrankheit nicht mehr verbreiten kann
  • Zucchini ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Bohnen/Fisolen, Zuckermais, Zwiebeln, Basilikum, Borretsch, Erbsen, Fenchel, Kapuzinerkresse, Spinat
  • ungeeignete Nachbarn: Erdäpfel, Radieschen, Rosmarin, Salbei, Thymian
Zuckermais (als Saatgut)
Keimblätter
  • Keimtemperatur 8-10°C, Keimdauer 6-10 Tage, in der Jugendentwicklung frosthart bis -3°C, danach nicht frosthart
  • Voranzucht 2-3 Wochen vor dem Pflanztermin möglich
  • Aussaat Mai (oder früher, wenn die Temperaturen passen) bis Mitte Juni, Saattiefe 3-5 cm, Saatgut vorquellen lassen, Pflanzabstand: 20 cm in der Reihe, 40 cm zwischen den Reihen
  • das Saatgut kann über Nacht in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, dann keimt es leichter
  • bis zur Reife der Kolben ausreichend wässern, Kolben nicht zu spät ernten, sie werden sonst hart und mehlig und verlieren an Süße
  • Mais ist ein Starkzehrer und darf mit Jauchen gedüngt werden; jede andere Art der Düngung als die auf dieser Webseite oder in unserer BioRegel genannte ist auf unseren Feldern nicht erlaubt
  • geeignete Nachbarn: Kürbis, Bohnen/Fisolen, Gurken, Dill, Erbsen, Erdäpfel, Salat, Sonnenblumen, Spinat, Thymian, Zucchini
  • ungeeignete Nachbarn: Zeller, Rote Rüben
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